IPQ

Das Institut für Professionalität und Qualifizierung Pädagogischer Praxis (IPQ) wurde gegründet, um mittels objektiv hermeneutischer Wissenschaftstraditionen (sozial) pädagogische Praxis  weiter zu entwickeln und so professionelle (sozial) pädagogische Praxis zu fördern.

Der Handlungsdruck, der seit den ersten Ergebnissen der PISA-Studie auf der pädagogischen Praxis lastet, zeigt sich häufig in der Verunsicherung der Mitarbeiter, die auf immer neue Konzepte und Methoden zu reagieren haben, die von ihnen „umgesetzt“ werden sollen. Einher gehen damit Verunsicherungen und Irritationen in Fragen der Konzeptentwicklung und der Einordnung in Theoriebezüge, insbesondere eine tiefgreifende Verunsicherung im Hinblick darauf, was letztendlich als richtig und falsch anzusehen ist. In diesem Zusammenhang wurde „die Kindheit“, „die Jugend“ und „die Profession“ vermeintlich „neu entdeckt“.

Nicht mehr „Kindheit und Jugend als Schonraum“, sondern die Bildsamkeit „von Anfang an“ steht nun im Mittelpunkt der pädagogischen Debatten. Dem gegenüber leiden immer mehr Kinder und Jugendliche an Reizüberflutung, Stress, Bewegungsarmut, Lernstörungen, Schulproblemen und sog. „Verhaltensauffälligkeiten“. Und insbesondere für Jugendliche wird die Planung der eigenen Zukunft zunehmend schwieriger. Dies schlägt sich in mannigfaltigen, kontroversen Debatten im Raum der pädagogischen und sozialen Professionen nieder, die mit Kindheit und Jugend befasst sind.

Die Gründung des Instituts für Professionalität und Qualifizierung Pädagogischer Praxis (IPQ) ist als Reaktion auf diese Entwicklungen zu verstehen, um mittels Seminaren, Schulungs- und Weiterbildungsangeboten, Fachtagungen, Lehrgängen und Präsentation (eigener) Forschungsergebnissen den professionell Handelnden in pädagogischen und sozialen Professionen nicht nur Handlungsoptionen aufzuzeigen, sondern auch Möglichkeiten der Selbstvergewisserung und Qualifizierung ihrer professionellen Praxis anzubieten.

Ein von uns neu entwickelter Ansatz ist die Bewegungswerkstatt für Ganzheitliches Lernen: „Der Lernfloh“. Diese Bewegungswerkstatt wurde unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der modernen Neurobiologie und Hirnforschung, sowie den Erkenntnissen der Gesellschaft für ganzheitliches Lernen zu einem Präventionskonzept von Lernblockaden, Schulschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten weiterentwickelt.